Von Weißenthurm auf die Vulkanschleife

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Heute findet nun also unsere dritte Tour mit den Radlerinnen und Radlern des Weißenthurmer „BürgerSTÜTZPUNKT+“ statt. Das Wetter ist nicht gerade optimal, es ist schwül, sieht nach Regen aus und wir müssen auf der Anfahrt zum Treffpunkt sogar für einen kurzen Moment die Regenjacken anziehen. Das Wetter beschert uns sogar auch einige Absagen. Dann aber bleibt es trocken.

Immerhin trudeln am Treffpunkt fünf Mutige ein. Nina begleitet uns heute urlaubsbedingt nicht. Somit gibt es auch keine gelben Westen.

Wir wollen heute die relativ neue Radrunde „Vulkanschleife Basalt“ in Angriff nehmen. Der Rundweg als solcher ist nur 23 km lang, aber wir haben ja noch eine An- und Abfahrt zu bewältigen.

Über Miesenheim, Plaidt und Kretz geht es nach Kruft. Die Strecke ist zunächst identisch mit der der „Nette-Obst-Runde“. Wir holpern also wieder über das Kopfsteinpflaster bei den Mennoniten und folgen der Nette vorbei am Gut Nettehammer bis Miesenheim. Hier beginnt für uns „Neuland“.

In Kruft beginnt dann für uns die Basalt-Runde. Der offizielle Start der Runde befindet sich beim Mendiger Lava-Dome. Und ab hier geht es dann bergauf, zunächst moderat, aber etwa ab dem Flugplatz Mendig ganz schön heftig. Bei der schönen „Kottenheimer XXL-Bank“ ist es so steil, dass wir dort nicht anhalten können, sondern zusehen, dass wir statt der Bank den Berg erklimmen.

Baustellenbedingt warten auch einige Umleitungen auf uns, so dass es teilweise etwas chaotisch wird. Und später stellte sich bedauerlicherweise heraus, dass uns das Navigationssystem bei einer automatischen Neuberechnung der Strecke den Abschnitt durch das Naturschutzgebiet „Thürer Wiesen“ unterschlagen hat. Das ist sehr schade, denn die Feuchtwiesen sind nicht nur landschaftlich sehr schön, sondern auf ihnen weiden Karpatische Wasserbüffel als Landschaftspfleger, denen wir gerne einen Besuch abgestattet hätten.

Von Kottenheim geht es durch die schöne Landschaft Richtung Mendig. Am Ortsrand von Mendig erwarten uns große Steinbrüche, in denen Basalt abgebaut wird, sowie der „Lava-Dome“ und der “Lava-Keller“. Hier kann man den Vulkanismus der Eifel spektakulär erfahren.

Für uns geht es nun bergab, vorbei an der „Museumslay„, einer Freilichtausstellung, die Zeugnis ablegt über die schwere Arbeit auf dem ehemaligen Grubengelände. Hier befindet sich auch das „Café Caldera“, das aber leider nur von Freitag bis Sonntag geöffnet hat und heute Dienstag ist.

Ein Stück entlang der A61 fahren wir nun wieder nach Kruft, von wo aus wir auf gleicher Route den Rückweg nach Weißenthurm nehmen. Unterwegs machen wir noch Halt an einer Eisdiele. Das haben wir uns verdient.

Insgesamt eine schöne Tour mit einigen Hindernissen. Sollten wir die Runde noch einmal in Angriff nehmen, würden wir sie wahrscheinlich in umgekehrter Richtung fahren. Aber auch wir lernen dazu.